Digitale Visitenkarte für Immobilienmakler in der Schweiz
Ein QR-Code auf Verkaufsschild, Flyer und Inserat. Der Interessent öffnet deine Karte im Browser, speichert dich als Kontakt ins Adressbuch und hinterlässt unten seine Angaben.
Nach einer Besichtigung stehen die Namen der Interessenten oft auf einer Liste, die danach niemand mehr abtippt. Eine digitale Visitenkarte für Immobilienmakler dreht den Weg um: Der Interessent scannt den QR-Code auf deinem Verkaufsschild, sieht deine Karte ohne App und ohne Konto und trägt seine Angaben selbst ein. Diese Seite zeigt der Reihe nach, was carddy für ein Maklerbüro in der Schweiz kann — und was es nicht leistet.
Der QR-Code, den du drucken kannst
Jede Karte hat eine eigene Adresse, zum Beispiel carddy.ch/sarah-berger. Dazu erzeugt carddy den passenden QR-Code. Im Dashboard lädt du ihn als SVG herunter — als Vektor, damit der Drucker ihn in jeder Grösse scharf setzt, vom A3-Verkaufsschild bis zum kleinen Feld auf dem Exposé. Für den Bildschirm gibt es ihn als PNG mit 1024 px. Die Farbe des Codes wird automatisch so weit vertieft, bis sie 7:1 Kontrast gegen Weiss erreicht; das liegt deutlich über der Schwelle für Text, weil Handykameras schlechter sehen als Augen. Unsere Prüfläufe dekodieren jeden erzeugten Code noch einmal, auch verkleinert und unscharf. Mit Pro kannst du zusätzlich dein Firmenlogo in die Mitte setzen — das gilt für das PNG; dort steigt die Fehlerkorrektur dann auf die höchste Stufe. Die SVG-Datei für den Druck zeigt den Code immer ohne Logo.
- Verkaufsschild oder Bautafel am Objekt
- Flyer, Exposé und Handzettel im Briefkasten
- Bild im Inserat auf den Portalen
- Ausdruck, der bei der Besichtigung auf dem Küchentisch liegt
- Deine E-Mail-Signatur — die trägt statt des Codes den Link auf deine Karte, carddy erzeugt sie fertig zum Einfügen
Der Interessent braucht weder App noch Konto
Wer den Code scannt, landet direkt auf deiner Kartenseite im Browser. Oben dein Foto über die volle Breite, darunter Name, Funktion, Firma und ein kurzer Beschrieb. Dann die Kontaktzeilen: Mobil und Geschäftsnummer getrennt, E-Mail, Website, die Büroadresse. Darunter deine Links und der QR-Block. Ein Tipp auf «Kontakt speichern» lädt eine .vcf-Datei herunter — vCard 3.0, bewusst nicht 4.0, weil iOS, Android und Outlook Version 3 zuverlässig einlesen. In der Datei stehen beide Nummern, E-Mail, Website, die Postadresse und dein Porträt. Danach steht dein Name im Telefon des Interessenten, mit Foto, und nicht auf einem Zettel im Sakko.
- Kein Download, keine Anmeldung, kein Konto beim Gegenüber
- Beide Nummern auf einer Karte: Mobil für die Besichtigung, Festnetz fürs Büro
- Teilen-Knopf und Kopieren-Knopf für WhatsApp oder Mail
- Wer will, legt die Karte zusätzlich als Pass in Apple Wallet (nur Apple, kein Google Wallet)
Kontaktdaten bei der Besichtigung einsammeln
Ganz unten auf der Karte steht zugeklappt «Deine Angaben hinterlassen». Der Interessent tippt seinen Namen ein und mindestens eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer; Firma und eine Notiz bis 500 Zeichen sind freiwillig. In die Notiz passt genau das, was du sonst auf die Liste kritzelst — «sucht 3.5 Zimmer per Oktober, Finanzierung steht». Sobald jemand abschickt, geht eine E-Mail an dich; damit hat ein Immobilienmakler den Interessenten im Postfach, bevor er wieder im Büro ist. Erhoben wird ausschliesslich, was jemand selbst eintippt: keine IP-Adresse, kein Cookie. Im Dashboard liegen alle Einträge in einer Liste mit Name, Firma, klickbarer E-Mail und Telefonnummer, Notiz und Eingangsdatum; ab sieben Einträgen erscheint ein Suchfeld. Einzelne Einträge kannst du löschen. Sammeln und ansehen ist in jedem Plan frei — eine Grenze dort hätte echte Interessenten verloren gehen lassen. Nur der Download als CSV gehört zu Pro: Semikolon als Trenner und BOM, damit Excel in der Schweiz die Spalten und Umlaute auf Anhieb richtig aufmacht.
- Pflicht ist Name plus E-Mail oder Telefon — mehr nicht
- Bremse: 20 Einträge je Karte und Stunde gegen Spass-Einträge
- Ist die Karte auf verborgen gestellt, nimmt das Formular nichts entgegen
- CSV-Spalten: Name, Firma, E-Mail, Telefon, Notiz, Eingegangen
Zwei Karten: eine für den Verkauf, eine für die Vermietung
Im Gratis-Plan legst du zwei Karten an, mit Pro fünf. Das reicht für die übliche Trennung: eine Karte für den Verkauf mit deiner Mobilnummer und dem Termin-Link, eine für die Bewirtschaftung mit der Nummer der Zentrale und der Adresse des Büros. Jede Karte hat ihre eigene Adresse, ihren eigenen QR-Code und ihre eigene Kontaktliste. Im Dashboard wechselst du oben über ein Menü zwischen ihnen. «Termin buchen» ist ein Link auf deinen bestehenden Kalender, also zum Beispiel deine Calendly-Adresse — carddy hat keinen eigenen Kalender und keine eigene Buchungsstrecke. Links gibt es in jedem Plan ohne Zähler, in zwölf Typen von Website über LinkedIn und WhatsApp bis zum frei benannten Link auf ein einzelnes Objekt.
- Neue Karte anlegen braucht nur den Namen, die Adresse wird daraus abgeleitet
- Deinen carddy-Namen kannst du später ändern — die alte Adresse führt danach aber ins Leere, bereits gedruckte QR-Codes auf den alten Namen funktionieren dann nicht mehr
- Die feste Adresse carddy.ch/k/<Kennung> zeigt immer auf die aktuelle Karte, auch nach einer Umbenennung — brauchbar für eine Gravur oder einen selbst beschriebenen NFC-Aufkleber. carddy liefert dazu selbst nichts Gegenständliches, weder Karte noch Chip.
- Mit Pro: eigene Akzentfarbe, dunkles Theme und dein Firmenlogo oben rechts. Ohne Pro bleibt die Karte im carddy-Indigo.
Statistik: welche Quelle bringt die Aufrufe
Nach einem Besichtigungswochenende zeigt die Statistik drei Zahlen seit Beginn: Aufrufe, gespeicherte Kontakte und die Quote dazwischen. Dazu die Herkunft — Link, QR oder Tap. «Tap» sind Aufrufe über die feste Adresse carddy.ch/k/<Kennung>, die du selbst auf einen anderswo gekauften NFC-Aufkleber schreiben kannst — carddy liefert dazu nichts Gegenständliches. Der gedruckte QR-Code kennzeichnet sich selbst, darum siehst du, ob die Aufrufe eher über gescannte Codes oder über angeklickte Links kommen. Welches Druckstück der Scan war — Schild, Flyer oder Inserat —, lässt sich nicht trennen: alle gedruckten Codes zählen gemeinsam als QR. Die Aufteilung erscheint erst, wenn überhaupt mehr als eine Quelle vorkommt. Mit Pro kommt ein Tagesverlauf über 30 Tage dazu; die Gesamtzahlen bleiben in jedem Plan sichtbar. Gezählt wird ohne Cookie, ohne IP-Adresse und ohne Fingerabdruck — nicht als Versprechen, sondern weil das Datenmodell dafür gar keine Spalte hat. Das heisst umgekehrt auch: es gibt keine Einzelbesucher, keine Wiederkehrer, keine Verweildauer, keine Länder und keine Auswertung, welcher einzelne Link geklickt wurde. Und es gibt keinen Download der Aufrufzahlen.
- Aufrufe, gespeicherte Kontakte, Quote — in jedem Plan
- Herkunft Link / QR / Tap — aber keine Trennung einzelner Druckstücke
- Tagesverlauf 30 Tage — mit Pro
- Keine Klickzahlen je Link, keine Geräte- oder Länderauswertung
Was carddy für ein Maklerbüro nicht macht
Damit du es nicht erst nach der Anmeldung merkst: carddy ist eine digitale Visitenkarte, kein Makler-CRM und kein Team-Werkzeug. Es gibt keine Anbindung an HubSpot, Salesforce, Zapier oder ein Immobilien-CRM, keine Webhooks und keinen automatischen Abgleich mit deinen Outlook- oder Google-Kontakten. Der Weg aus carddy heraus ist die CSV-Datei mit Pro, danach machst du damit, was du willst. Es gibt auch keinen Scanner, der fremde Papier-Visitenkarten abfotografiert und ausliest; gesammelt wird nur, was jemand selbst in dein Formular tippt. Und es gibt keine Team-Verwaltung: keine Rollen, keine Nutzerverwaltung, kein zentrales Branding für alle Karten eines Büros, kein SSO. Das ist in Vorbereitung, aber es ist nicht gebaut, und wir stellen es nicht so dar.
- Keine CRM-Anbindung, keine Webhooks, kein Kontakt-Sync
- Kein Scanner für Papier-Visitenkarten
- Keine Team-Verwaltung und kein Business-Plan zum Buchen
- Keine eigene Domain — die Karte liegt immer auf carddy.ch/name. Pro entfernt nur den Hinweis «Erstellt mit carddy».
- Die Oberfläche gibt es nur auf Deutsch, kein Französisch, kein Englisch
- Keine App zum Installieren und nichts Physisches: keine Karte, kein NFC-Chip, kein Versand
Häufige Fragen
Braucht der Interessent eine App, um meine Karte zu öffnen?▾
Nein. Der QR-Code führt auf eine normale Webseite, carddy.ch/dein-name. Sie öffnet sich in dem Browser, der auf dem Handy sowieso da ist. Weder eine App noch ein Konto sind nötig — auch nicht, um deinen Kontakt zu speichern oder das Formular unten auszufüllen. Auch für dich selbst gibt es keine App: das Dashboard läuft im Browser.
Bekomme ich eine Karte oder einen NFC-Chip zugeschickt?▾
Nein. carddy ist rein digital und verschickt nichts Gegenständliches: keine Plastikkarte, keinen NFC-Chip, keinen Aufkleber. Du bekommst deine Kartenadresse carddy.ch/dein-name und den QR-Code als SVG und PNG — drucken kannst du ihn selbst, auf Verkaufsschild, Flyer oder Exposé. Wenn du trotzdem etwas zum Antippen willst, beschreibst du einen eigenen NFC-Aufkleber mit der festen Adresse carddy.ch/k/<Kennung>; die Hardware kaufst du dann anderswo.
Kann ich die gesammelten Kontakte in unser CRM übernehmen?▾
Nicht automatisch. carddy hat keine CRM-Anbindung, keine Webhooks und keinen Sync in Google Contacts oder Outlook. Mit Pro lädst du die Liste als CSV herunter, mit Semikolon und BOM, damit Excel sie in der Schweiz sauber öffnet — von dort importierst du sie selbst. Anbieter wie Blinq werben laut ihrer Preisseite (Stand Juli 2026) mit über zwanzig CRM-Anbindungen schon im Gratis-Plan; wenn der automatische Weg ins CRM für dich entscheidend ist, ist carddy heute die falsche Wahl.
Was passiert mit gedruckten QR-Codes, wenn ich meine Nummer ändere oder Pro kündige?▾
Der Code zeigt auf deine Kartenadresse, nicht auf einzelne Daten. Änderst du Mobilnummer, Funktion oder Foto, sehen alle künftigen Scans sofort den neuen Stand — die gedruckten Schilder und Flyer bleiben gültig. Anders ist es, wenn du deinen carddy-Namen änderst: die alte Adresse führt danach ins Leere, Ausdrucke mit dem alten Namen funktionieren nicht mehr. Wer das ausschliessen will, druckt die feste Adresse carddy.ch/k/<Kennung> — sie hängt an der Kartenkennung und folgt einer Umbenennung mit. Wenn du Pro kündigst, fällt das Konto auf den Free-Umfang zurück: Karten und Links bleiben online, auch Karten oberhalb der Free-Grenze; du kannst dann nur keine neuen mehr anlegen und verlierst eigene Farbe, Logo, den 30-Tage-Verlauf und den CSV-Export. Gelöscht wird nichts ausser von dir selbst.
Was kostet die digitale Visitenkarte für Makler?▾
Free kostet CHF 0 und enthält zwei Karten, Links ohne Limit, QR-Code, vCard, Wallet-Pass, das Kontaktformular und die Kontaktliste; unten auf der Karte steht ein Hinweis auf carddy. Pro kostet CHF 7.90 pro Monat oder CHF 79 pro Jahr und bringt fünf Karten, eigene Farbe, dunkles Theme, Firmenlogo, den Tagesverlauf über 30 Tage, den CSV-Export und entfernt den Hinweis. Preise in CHF inklusive Mehrwertsteuer. Anbieterin ist die Frascati GmbH, Auf der Wacht 18, 4104 Oberwil BL, UID CHE-395.453.850. Ein Business-Plan ist geplant, aber nicht buchbar.
Darf ich die Angaben von Interessenten überhaupt so sammeln?▾
Für die Daten, die jemand in dein Formular einträgt, bist du als Karteninhaber verantwortlich — carddy bearbeitet sie in deinem Auftrag. Das steht so in Abschnitt 5 unserer Datenschutzerklärung. Praktisch heisst das: Sag den Leuten, wofür du dich meldest, und lösche Einträge, die du nicht mehr brauchst; einzelne Einträge lassen sich im Dashboard entfernen. Die Datenbank steht bei Neon in Frankfurt, die Anwendung läuft fest in der Vercel-Region fra1 — beides in Europa. Ehrlich dazu: unsere Rechtstexte sind selbst geschrieben und noch nicht anwaltlich geprüft, und einen Auftragsverarbeitungsvertrag oder Zertifikate gibt es nicht.
In zwei Minuten steht deine Karte.
Kostenlos anfangen, ohne Kreditkarte. Zwei Karten und Links ohne Limit sind im Free-Plan enthalten.
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