Preisvergleich Schweiz · abgerufen am 4. August 2026

Digitale Visitenkarte: Preise im Vergleich

Neun Schweizer Anbieter und carddy, jede Zeile mit Quelle, alle abgerufen am 4. August 2026. Auch die Stellen, an denen carddy der teurere Anbieter ist.

Wer die Preise für digitale Visitenkarten in der Schweiz nebeneinanderlegt, sieht Beträge von CHF 9.90 einmalig bis CHF 399 und mehr im Jahr — für Dinge, die auf den ersten Blick gleich aussehen. Der Unterschied liegt fast immer darin, ob man einmal zahlt oder eine Software jährlich mietet. Diese Seite stellt beides nebeneinander, mit Quelle je Zeile, und sagt offen, wo carddy im Preisvergleich verliert.

Die Preise für digitale Visitenkarten auf einen Blick

Alle Angaben stammen von den Preisseiten der Anbieter selbst, abgerufen am 4. August 2026. Preise ändern sich; im Zweifel gilt die verlinkte Quelle, nicht diese Seite. Wo ein Anbieter keinen Preis veröffentlicht, steht das ausdrücklich da. Achte auf zwei Dinge: ob eine physische Karte im Preis steckt und wie der Anbieter die Mehrwertsteuer ausweist — nicht alle rechnen gleich.

  • DigiCard.ch — CHF 9.90 einmalig, ausdrücklich kein Abo. Enthalten ist ein rein digitales Profil mit eigener Adresse, QR-Code, PNG und vCard; eine physische Karte gehört nicht dazu. Quelle: qr-visitenkarte.ch
  • CardHub — Free CHF 0; Personal CHF 1 pro Monat bei Jahreslaufzeit, also CHF 12 im Jahr; Business CHF 2 pro Person und Monat. Alle Angaben zzgl. MwSt. Quelle: cardhub.ch/preise
  • sVisit — CHF 15 (Basic) oder CHF 40 (Custom, personalisierbar), jeweils einmalig und mit physischer Karte. Der Anbieter schreibt selbst: «keine wiederkehrenden Kosten oder Abonnements». Quelle: svisit.ch
  • WoodenCode — Holzkarte aktuell CHF 40 statt CHF 50, mit Logo CHF 50 statt CHF 60, Dreierpack CHF 99 statt CHF 150, jeweils einmalig. Das sind Aktionspreise, keine Listenpreise. Quelle: woodencode.ch/digitale-visitenkarte
  • DIGICARD (digi-card.ch) — CHF 49 Classic, CHF 69 Artwork, CHF 99 personalisiert, jeweils einmalig mit Karte. Quelle: digi-card.ch/shop
  • Eigenmann Media — CHF 59 je Karte einmalig, inklusive Druck, Programmierung und Versand. Designvorlage CHF 110 einmalig, QR-Aufdruck CHF 10 je Karte, Team-Übersicht «Contact Board» CHF 180 im Jahr, ausdrücklich exkl. MwSt. Ob der Kartenpreis mit oder ohne MwSt gemeint ist, steht nicht auf der Seite. Quelle: eigenmann-media.ch/digitale-visitenkarten
  • identDIGITAL — Karte ab CHF 49.90 (PVC), CHF 69.90 (Bambus), CHF 89.90 (Metall) einmalig; das digitale Profil ist im ersten Jahr inbegriffen, danach CHF 4.90 im Monat. Business ab CHF 0.90 je Nutzer und Monat. Wichtig: diese Beträge standen am 4. August 2026 nicht auf identdigital.ch selbst, sondern auf der Partnerseite gemeinsamdigital.ch/identdigital
  • B-CARD — Minimum CHF 159 im Jahr, Optimum CHF 239 im Jahr, Premium ab CHF 399 im Jahr. Im Minimum-Paket ist eine Firmenkarte enthalten, jede weitere kostet CHF 16 im Jahr; der QR-Code-Generator kostet CHF 50 im Jahr extra. Quelle: b-card.ch/preise
  • Tribuscard — kein öffentlicher Preis. Auf tribuscard.ch führt der Weg über Demo oder Anfrage; am 4. August 2026 war auch sonst kein Preis öffentlich einsehbar. Quelle: tribuscard.ch
  • carddy — Free CHF 0; Pro CHF 7.90 im Monat oder CHF 79 im Jahr, Preise inklusive 8.1 % MwSt. Ein Business-Plan ist angekündigt, aber nicht buchbar. Quelle: carddy.ch

Warum die Preise für digitale Visitenkarten so weit auseinanderliegen

Die meisten günstigen Schweizer Beträge sind Kartenpreise. Man kauft ein Stück PVC, Holz oder Metall mit NFC-Chip, zahlt einmal und bekommt eine Profilseite dazu. Die teuren Beträge sind Softwarepreise: eine Plattform, die man jährlich mietet, oft mit Nutzerverwaltung, Firmenseite oder QR-Verwaltung darin. Ein Einmalpreis heisst allerdings nicht automatisch, dass eine Karte dabei ist — DigiCard.ch verkauft für CHF 9.90 ein rein digitales Profil. Ein Preisvergleich, der alles in dieselbe Spalte schreibt, vergleicht Äpfel mit Birnen.

  • Einmalpreis mit physischer Karte: sVisit, WoodenCode, DIGICARD, Eigenmann Media, identDIGITAL
  • Einmalpreis ohne Karte, nur digitales Profil: DigiCard.ch
  • Jahrespreis für Software: CardHub, B-CARD, carddy — und identDIGITAL ab dem zweiten Jahr
  • Achtung beim Wort «einmalig»: bei identDIGITAL ist das Profil nur im ersten Jahr inbegriffen, danach läuft eine Monatsgebühr. Bei sVisit steht ausdrücklich, dass gar nichts nachkommt.
  • carddy verkauft nichts Gegenständliches. Es gibt keine Karte, keinen NFC-Chip und keinen Versand — nur die Software. Wer etwas zum Hinlegen und Antippen will, ist bei den Kartenanbietern richtig, nicht hier.

Was eine digitale Visitenkarte über drei Jahre kostet

Ein Jahrespreis sieht klein aus, ein Einmalpreis gross. Über drei Jahre dreht sich das Bild. Gerechnet mit den Beträgen aus der Übersicht oben, jeweils für eine Person und eine Karte, ohne Mengenrabatte.

  • DigiCard.ch: CHF 9.90 gesamt
  • sVisit Basic: CHF 15 gesamt
  • CardHub Personal: CHF 36 gesamt, zzgl. MwSt
  • WoodenCode: CHF 40 gesamt zum Aktionspreis, CHF 50 zum Listenpreis
  • DIGICARD Classic: CHF 49 gesamt
  • Eigenmann Media ohne Team-Übersicht: CHF 59 gesamt; mit Contact Board CHF 599, dieses ausdrücklich exkl. MwSt
  • identDIGITAL PVC: rund CHF 167.50 gesamt (Karte plus zwei Jahre Profil zu CHF 4.90 im Monat)
  • carddy Free: CHF 0 gesamt
  • carddy Pro jährlich: CHF 237 gesamt, Preise inkl. MwSt
  • B-CARD Minimum mit einem Kartenslot: CHF 525 gesamt; mit QR-Code-Generator CHF 675

Wo carddy im Preis verliert

Diese Seite steht auf carddy.ch, deshalb hier zuerst das Unangenehme. Gegen die günstigsten Schweizer Anbieter verliert carddy Pro klar, und zwar nicht knapp.

  • CardHub Personal kostet CHF 12 im Jahr, carddy Pro CHF 79. Das ist mehr als das Sechsfache. CardHub hat dafür Dinge, die carddy nicht hat, etwa Abwesenheiten mit Stellvertretung und Erreichbarkeitszeiten. Quelle: cardhub.ch/preise
  • DigiCard.ch verlangt CHF 9.90 ein einziges Mal — und liefert ebenfalls nur ein digitales Profil, ist also der direkteste Vergleich im Feld. Wer eine Seite mit Kontaktdaten und Links braucht und sie selten ändert, zahlt dort einmal und ist fertig. Quelle: qr-visitenkarte.ch
  • sVisit kostet CHF 15 einmalig und schreibt ausdrücklich, dass nichts nachkommt. carddy Free kostet zwar auch nichts, aber wer die Farbe der Karte ändern will, braucht Pro für CHF 7.90 im Monat oder CHF 79 im Jahr — bei sVisit kostet die personalisierbare Custom-Karte einmalig CHF 40 und danach nichts mehr. Quelle: svisit.ch
  • Zum Vergleich ausserhalb der Schweiz, deshalb nicht in der Übersicht oben: HiHello gibt gratis vier Karten, carddy zwei. Blinq hatte gratis bereits Anbindung an über zwanzig CRM-Systeme — carddy hat gar keine CRM-Anbindung, in keinem Plan. Quelle: hihello.com/pricing bzw. blinq.me/pricing, abgerufen am 28. Juli 2026
  • identDIGITAL verlangt für das Profil ab dem zweiten Jahr CHF 4.90 im Monat, also CHF 58.80 im Jahr. Das liegt unter carddy Pro. Quelle: gemeinsamdigital.ch/identdigital

Wo carddy im Preis gewinnt

Am oberen Ende des Schweizer Feldes sieht es anders herum aus. Dort werden für Software Beträge verlangt, die deutlich über CHF 79 im Jahr liegen. Drei Vergleiche mit der nötigen Einschränkung.

  • B-CARD startet bei CHF 159 im Jahr; der QR-Code-Generator kostet dort CHF 50 im Jahr extra. Wer beides will, ist bei CHF 209 im Jahr — eine Karte ist im Minimum-Paket enthalten, jede weitere kostet CHF 16 im Jahr. carddy Pro kostet CHF 79 im Jahr, QR-Codes als SVG und PNG sind in jedem Plan enthalten, auch im Gratis-Plan.
  • Eigenmann Media verlangt CHF 180 im Jahr allein für die Team-Übersicht. Das ist mehr als das Doppelte von carddy Pro. Die Einschränkung ist wichtig: carddy hat überhaupt keine Team-Verwaltung. Der Vergleich gilt für den Preis je Person, nicht für den Funktionsumfang — wer eine Team-Übersicht braucht, bekommt sie bei carddy nicht.
  • Tribuscard nennt öffentlich keinen Preis. Man muss anfragen. Bei carddy steht der Preis auf der Seite, und man kann ohne Gespräch anfangen.
  • Viel von dem, was andere kostenpflichtig anbieten, liegt bei carddy im Gratis-Plan: zwei Karten, Links ohne Limit, vCard, QR-Code, Apple-Wallet-Pass, Kontakte einsammeln samt Benachrichtigung per E-Mail.

Was CHF 79 im Jahr bei carddy bringen — und was nicht

Damit der Vergleich ehrlich bleibt, hier konkret, was der Sprung von Free auf Pro verändert und was auch mit Pro nicht existiert. Kündigen kann man jederzeit über das Stripe-Kundenportal; Karten und Links bleiben danach online und laufen im Gratis-Umfang weiter, auch gedruckte QR-Codes funktionieren weiter.

  • Pro enthält: fünf Karten statt zwei, eigene Akzentfarbe, dunkles Theme und Firmenlogo, den Statistik-Verlauf über 30 Tage, den Wegfall des Hinweises «Erstellt mit carddy» und den Export der gesammelten Kontakte als CSV.
  • Pro enthält nicht: eine physische Karte, eine eigene Domain, eine App, eine CRM-Anbindung, einen Visitenkarten-Scanner, eine Team-Verwaltung, Google Wallet oder eine andere Sprache als Deutsch. Nichts davon ist gebaut.
  • Der Business-Plan steht in der Preistafel auf der Startseite als «geplant» mit einem Kontaktlink. Er ist nicht buchbar und hat keinen Preis.
  • carddy hat noch keine Nutzer, keine Bewertungen und keine Referenzen. Wer solche Zahlen als Entscheidungsgrundlage braucht, findet sie hier nicht.
  • Anbieterin ist die Frascati GmbH, Auf der Wacht 18, 4104 Oberwil BL, UID CHE-395.453.850, mehrwertsteuerpflichtig. Bezahlt wird in Franken, die Preise verstehen sich inklusive 8.1 % MwSt. Datenbank und Anwendung laufen in Frankfurt.

Welcher Anbieter passt zu wem

Die Preise allein entscheiden nicht. Vier Fälle, und wo man dafür am besten aufgehoben ist — Stand 4. August 2026.

  • Eine Seite, die selten geändert wird, ohne laufende Kosten: DigiCard.ch für CHF 9.90 einmalig (rein digital) oder sVisit ab CHF 15 einmalig (mit Karte).
  • Etwas zum Anfassen und Antippen: WoodenCode, DIGICARD, identDIGITAL oder Eigenmann Media. Bei carddy gibt es nichts Gegenständliches.
  • Nur digital, dafür oft geändert: CardHub ist mit CHF 12 im Jahr günstiger. carddy Free kostet nichts und enthält zwei Karten, Links ohne Limit, vCard, QR-Code, Apple-Wallet-Pass und das Einsammeln von Kontakten; Pro kostet CHF 7.90 im Monat oder CHF 79 im Jahr.
  • Team-Verwaltung, Firmenübersicht, mehrere Mitarbeitende zentral: B-CARD, Eigenmann Media mit dem Contact Board oder Tribuscard. Bei carddy gibt es keine Team-Verwaltung.

Häufige Fragen

Was kostet eine digitale Visitenkarte in der Schweiz?

Am 4. August 2026 reichte die Spanne von CHF 9.90 einmalig (DigiCard.ch) bis CHF 399 und mehr im Jahr (B-CARD Premium); Tribuscard nennt öffentlich gar keinen Preis. Dazwischen liegen zwei Gruppen: Karten zum Einmalpreis zwischen CHF 15 und CHF 99 und Software zum Jahrespreis ab CHF 12. carddy liegt mit CHF 79 im Jahr im unteren Drittel der Software-Gruppe; der Gratis-Plan kostet nichts.

Ist einmalig zahlen günstiger als ein Abo?

Über drei Jahre gerechnet fast immer, ja. CHF 15 bei sVisit gegen CHF 237 bei carddy Pro ist ein deutlicher Unterschied. Die Frage ist, was nach dem Kauf passiert: Bei sVisit steht ausdrücklich, dass nichts nachkommt. Bei identDIGITAL ist das Profil nur im ersten Jahr inbegriffen, danach läuft eine Monatsgebühr. Prüfe vor dem Kauf, ob der Einmalpreis die Karte, die Software oder beides meint.

Gibt es eine digitale Visitenkarte kostenlos?

Ja. Aus dieser Übersicht haben zwei Anbieter einen Gratis-Plan: CardHub und carddy. Bei carddy sind im Gratis-Plan zwei Karten, Links ohne Limit, der vCard-Download, der QR-Code als SVG und PNG, der Apple-Wallet-Pass und das Einsammeln von Kontakten samt Benachrichtigung per E-Mail enthalten. Unten auf der Karte steht dann der Hinweis «Erstellt mit carddy». Ein Zahlungsmittel wird nicht verlangt.

Bekomme ich bei carddy eine Karte zum Anfassen?

Nein. carddy verkauft nichts Gegenständliches — keine PVC-, Holz- oder Metallkarte, keinen NFC-Aufkleber, keine Gravur, keinen Versand. Es gibt nur die digitale Karte unter carddy.ch/dein-name, den QR-Code zum Selberdrucken, den vCard-Download und den Apple-Wallet-Pass. Wer eine Karte in der Hand halten will, kauft sie bei einem der Kartenanbieter aus der Übersicht.

Was passiert mit meiner Karte, wenn ich Pro kündige?

Sie bleibt online. Karten und Links laufen im Gratis-Umfang weiter, auch Karten über der Free-Grenze — es lassen sich dann nur keine neuen mehr anlegen. Gedruckte QR-Codes funktionieren weiter, die Adresse bleibt dieselbe. Zurück fallen die Pro-Merkmale: eigene Farbe, dunkles Theme, Logo, der 30-Tage-Verlauf, der CSV-Export, und der Hinweis «Erstellt mit carddy» erscheint wieder. Gelöscht wird nichts ausser von dir selbst.

Sind die genannten Preise inklusive Mehrwertsteuer?

Das ist von Anbieter zu Anbieter verschieden und ein häufiger Fehler im Vergleich. Bei carddy verstehen sich die Preise inklusive 8.1 % MwSt. CardHub weist seine Beträge zzgl. MwSt aus, Eigenmann Media nennt sein Contact Board ausdrücklich exkl. MwSt. Bei den übrigen Anbietern haben wir dazu am 4. August 2026 keine eindeutige Angabe gefunden — im Zweifel auf der Preisseite des Anbieters nachsehen.

In zwei Minuten steht deine Karte.

Kostenlos anfangen, ohne Kreditkarte. Zwei Karten und Links ohne Limit sind im Free-Plan enthalten.

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