Visitenkarte in Apple Wallet speichern
Ein Pass mit Foto, Name, Firma und QR-Code – neben Tickets und Kundenkarten, ohne App und ohne Bastelei mit Kurzbefehlen.
In Apple Wallet liegen Konzerttickets, Bordkarten und die Kundenkarte vom Baumarkt. Die eigene Visitenkarte passt genauso hinein: als Pass mit Porträt, Name, Funktion, Firma und einem QR-Code, den das Gegenüber scannt. carddy erzeugt diesen Pass aus deiner Karte – in jedem Plan, auch im Gratis-Plan. Diese Seite zeigt, wie du deine Visitenkarte in Apple Wallet speicherst, wie der Pass aussieht und wo seine Grenzen liegen.
Visitenkarte in fünf Schritten in Apple Wallet speichern
Es braucht keine App, keinen Kurzbefehl und kein Kopieren von Dateien. Ein Wallet-Pass ist eine signierte Datei mit der Endung .pkpass. Safari auf dem iPhone erkennt sie und übergibt sie direkt an Wallet. Das Meiste an Arbeit ist das Ausfüllen der Karte – der Weg in Wallet selbst ist ein Knopfdruck.
- Konto auf carddy.ch anlegen. Die Anmeldung läuft über einen Einmal-Link per E-Mail, ein Passwort gibt es nicht.
- Karte ausfüllen: Foto, Name, Funktion, Firma, Mobil- und Geschäftsnummer, E-Mail, Website, Adresse und Links. Daneben läuft die echte Karte als Vorschau mit.
- Karte veröffentlichen. Sie liegt dann unter carddy.ch/dein-name.
- Die eigene Kartenseite auf dem iPhone in Safari öffnen. Unter den Knöpfen steht der Knopf für Apple Wallet.
- iOS zeigt die Vorschau des Passes, oben rechts auf «Hinzufügen» tippen. Danach liegt die Visitenkarte in Apple Wallet.
Wie der Pass aussieht
Apple gibt für Pässe feste Bauformen vor. Die naheliegende heisst «generic» und kennt nur ein Logo, ein kleines Symbol und ein paar Textzeilen – das sieht aus wie ein Formular, nicht wie eine Visitenkarte. carddy nimmt darum die Bauform storeCard und zeichnet das Streifenbild selbst: 375 x 123 Punkte, gezeichnet in dreifacher Punktdichte und in allen drei Grössen mitgeliefert. Was Apple unterhalb des Streifens rendert, lässt sich nicht gestalten; der Streifen selbst schon.
- Oben das Porträt als Kreis mit weissem Ring, daneben der Name und darunter «Funktion · Firma».
- Bis zu fünf Profile als eigene, einfarbige Glyphen auf Glas-Kacheln – keine fremden Markenlogos.
- Der Hintergrund ist kein flacher Verlauf, sondern ein Mesh aus weichen Lichtkegeln in deiner Kartenfarbe (mit Pro frei wählbar, im Gratis-Plan das carddy-Indigo).
- Darunter der QR-Code. Er zeigt auf deine Kartenseite; das Gegenüber scannt ihn mit der normalen Kamera-App.
- Auf der Rückseite – über die drei Punkte oben rechts – stehen Funktion, zweite Telefonnummer, Website, Adresse, alle Links und die Adresse deiner Karte.
- Die Farben kommen aus deinem Akzent, werden aber nachgerechnet: der Hintergrund wird so weit abgedunkelt, bis er einen Kontrast von 6:1 gegen Weiss erreicht, die Beschriftung 4.5:1. Sonst ist der Pass draussen in der Sonne nicht lesbar.
So bleibt der Pass aktuell – auch auf fremden iPhones
Der Wallet-Knopf steht nicht im Dashboard, sondern auf der öffentlichen Kartenseite. Wer dich gerade kennengelernt hat, kann deine Karte also selbst in sein Wallet legen. Und dann passiert das, was eine gedruckte Karte nie kann: Der Pass trägt eine Rückadresse und ein eigenes Zugangswort. Änderst du später deine Nummer, deine Funktion oder deinen carddy-Namen, bekommen alle Geräte, die den Pass geladen haben, einen Stups über Apples Benachrichtigungsdienst und holen sich die neue Fassung. So ist die Kette gebaut und gegen Apples Server geprüft; von A bis Z auf einem echten iPhone durchgespielt haben wir sie noch nicht.
- Vier Endpunkte nach Apples Vorgabe: Gerät anmelden, Gerät abmelden, geänderte Pässe auflisten, Pass ausliefern.
- Der Stups läuft über das Pass-Zertifikat selbst, ein zusätzlicher APNs-Schlüssel ist dafür nicht nötig.
- Gegen Apples Server geprüft heisst: der Handschlag wird angenommen, ein erfundenes Geräte-Token wird korrekt abgelehnt.
Kein NFC im Pass – und kein Google Wallet
Zwei Dinge kann dieser Pass bewusst nicht, und es ist besser, das vorher zu wissen. Erstens enthält er keinen NFC-Eintrag. Den gibt Apple nur ausgewählten Partnern frei, und er funktioniert ohnehin nur an VAS-Lesegeräten an Kassen – nicht zwischen zwei Telefonen. Du kannst den Pass also nicht an ein fremdes iPhone halten. Er wird gezeigt und gescannt, über den QR-Code. Zweitens gibt es keinen Pass für Google Wallet; das ist bei carddy nicht gebaut. Android-Nutzer öffnen stattdessen deine Kartenseite im Browser und tippen auf «Kontakt speichern» – das lädt eine vCard, die Android und Outlook zuverlässig einlesen.
- Kein NFC im Pass. Antippen zwischen zwei Telefonen gibt es bei Apple Wallet nicht.
- Kein Google Wallet, kein Android-Pass. Für Android bleibt die Kartenseite plus vCard.
- carddy verkauft ausserdem nichts Gegenständliches: keine NFC-Karte, keine Aufkleber, keine Gravur, keinen Versand. Alles ist digital.
- Wer trotzdem etwas zum Antippen will, kann einen anderswo gekauften NFC-Aufkleber selbst mit deiner festen Adresse carddy.ch/k/<Kennung> beschreiben. Die zeigt immer auf die aktuelle Karte, auch nach einer Umbenennung.
Der Pass ist nur eine Form deiner Karte
Dieselben Angaben liegen bei carddy in mehreren Formen bereit, und alle bleiben synchron, weil sie aus derselben Karte kommen. Das ist praktisch, weil nicht jeder ein iPhone hat und nicht jede Situation nach Wallet verlangt.
- Kartenseite unter carddy.ch/dein-name – das Gegenüber braucht weder App noch Konto.
- «Kontakt speichern» als vCard 3.0, mit Nummern, Adresse, Profilen und – wenn es hineinpasst – dem Profilfoto. Bewusst 3.0, weil iOS, Android und Outlook das zuverlässig lesen.
- QR-Code in deiner Kartenfarbe, herunterladbar als SVG für den Druck und als PNG mit 1024 Pixel.
- Fertige E-Mail-Signatur als HTML und als reiner Text, gebaut nach den Regeln von Mailprogrammen, mit Anleitung für Gmail, Outlook und Apple Mail.
- Ein Rückweg: Unten auf der Karte kann jemand seine eigenen Angaben hinterlassen. Du bekommst eine E-Mail, der Eintrag steht im Dashboard.
Wenn der Pass nicht in Wallet landet
Meistens liegt es nicht am Pass, sondern am Browser, in dem die Kartenseite geöffnet wurde. Eine .pkpass-Datei wird nicht heruntergeladen wie ein PDF, sondern von iOS direkt an Wallet übergeben – und das klappt nur dort, wo iOS diese Übergabe zulässt.
- Link aus einer App heraus geöffnet: In den eingebauten Browsern von Instagram, LinkedIn oder WhatsApp scheitert die Übergabe an Wallet. Die Seite im Menü in Safari öffnen und den Knopf dort noch einmal antippen.
- Am Computer heruntergeladen: Eine .pkpass-Datei auf dem Mac oder unter Windows landet nicht auf dem iPhone. Die Kartenseite direkt auf dem iPhone aufrufen.
- Android und Windows haben kein Apple Wallet. Dort funktionieren Kartenseite, QR-Code und «Kontakt speichern» als vCard.
- Karte verborgen: Ist die Karte im Editor nicht veröffentlicht, liefert carddy weder Kartenseite noch Pass aus. Erst veröffentlichen, dann in Wallet legen.
- Pass wieder entfernen: In Wallet den Pass öffnen, oben rechts auf die drei Punkte tippen und ihn löschen. Deine Karte auf carddy.ch bleibt davon unberührt.
Was es kostet
Der Wallet-Pass gehört zum Gratis-Plan. Free kostet CHF 0, erlaubt zwei Karten und beliebig viele Links; unten auf der Kartenseite steht dann ein Hinweis «Erstellt mit carddy». Pro kostet CHF 7.90 im Monat oder CHF 79 im Jahr, erlaubt fünf Karten und schaltet die eigene Akzentfarbe frei – die färbt auch den Wallet-Pass und den QR-Code mit –, dazu das dunkle Theme, das Firmenlogo, den Tagesverlauf der Aufrufe über 30 Tage und den CSV-Export der gesammelten Kontakte. Anbieterin ist die Frascati GmbH in Oberwil BL, Preise in CHF inklusive Mehrwertsteuer. Die Datenbank steht in Frankfurt, die Anwendung läuft fest in der Vercel-Region fra1 – beides in Europa. Ein Business-Plan mit Team-Funktionen ist geplant, aber noch nicht buchbar.
Häufige Fragen
Brauche ich eine App, um die Visitenkarte in Apple Wallet zu speichern?▾
Nein. Du öffnest deine Kartenseite in Safari auf dem iPhone und tippst auf den Wallet-Knopf. iOS zeigt die Vorschau des Passes, du tippst auf «Hinzufügen», fertig. carddy hat weder eine iOS- noch eine Android-App – alles läuft im Browser. Auch das Gegenüber braucht weder App noch Konto.
Was ist eine .pkpass-Datei?▾
Das ist Apples Format für Wallet-Pässe: ein kleines, signiertes Paket aus Texten, Bildern und Farben. Signiert wird es mit einem Zertifikat von Apple – ohne gültige Signatur nimmt Wallet den Pass nicht an. carddy erzeugt und signiert die Datei beim Antippen des Knopfes und liefert sie als application/vnd.apple.pkpass aus – an diesem Inhaltstyp erkennt iOS, dass die Datei nach Wallet gehört.
Warum sehe ich den Wallet-Knopf nicht?▾
Der Knopf steht auf der öffentlichen Kartenseite, nicht im Dashboard – und nur, wenn die Karte veröffentlicht ist. Ist sie im Editor verborgen, gibt es weder Kartenseite noch Pass. Wenn der Knopf da ist, aber nichts passiert, wurde die Seite meist im eingebauten Browser einer App geöffnet (Instagram, LinkedIn, WhatsApp): Dort lässt iOS die Übergabe an Wallet nicht zu. Die Seite in Safari öffnen und es dort erneut versuchen.
Wie lösche ich den Pass wieder aus Apple Wallet?▾
In Wallet den Pass öffnen, oben rechts auf die drei Punkte tippen und den Pass löschen. Damit ist er von diesem Gerät weg und bekommt auch keine Aktualisierungen mehr. Deine Karte auf carddy.ch bleibt bestehen; du kannst den Pass jederzeit neu in Wallet legen.
Kann ich den Pass ans iPhone des Gegenübers halten?▾
Nein. Der Pass enthält bewusst keinen NFC-Eintrag. Apple gibt NFC in Pässen nur ausgewählten Partnern frei, und die Funktion arbeitet mit VAS-Lesegeräten an Kassen, nicht zwischen zwei Telefonen. Geteilt wird der Pass darum über den QR-Code auf der Vorderseite: Kamera-App drauf halten, die Kartenseite öffnet sich, dort «Kontakt speichern» tippen.
Gibt es das auch für Google Wallet oder Android?▾
Nein, einen Pass gibt es nur für Apple Wallet. Google Wallet ist bei carddy nicht gebaut. Auf Android funktioniert alles andere: die Kartenseite im Browser, «Kontakt speichern» als vCard 3.0, der QR-Code und die feste Adresse carddy.ch/k/<Kennung>.
Was passiert, wenn ich meine Telefonnummer ändere?▾
Du änderst sie im Dashboard, und alle Telefone, die deinen Pass geladen haben, bekommen einen Stups über Apples Benachrichtigungsdienst und holen die neue Fassung. Die Kette ist gegen Apples Server geprüft, auf einem echten iPhone aber noch nicht vollständig durchgespielt. Änderst du deinen carddy-Namen, folgt die feste Adresse carddy.ch/k/<Kennung> automatisch mit. Bereits gedruckte QR-Codes zeigen dagegen weiter auf den alten Namen und laufen danach ins Leere – wer etwas druckt oder graviert, nimmt darum besser die feste Adresse.
In zwei Minuten steht deine Karte.
Kostenlos anfangen, ohne Kreditkarte. Zwei Karten und Links ohne Limit sind im Free-Plan enthalten.
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