Digitale Visitenkarte kostenlos in der Schweiz
Zeile für Zeile: was CHF 0 bei carddy enthält, was fehlt und wer sonst noch etwas gratis gibt.
Ja, du bekommst eine digitale Visitenkarte kostenlos – auch von einem Schweizer Anbieter. Bei carddy heisst der Gratis-Plan Free: zwei Karten, Links ohne Limit, QR-Code, vCard und Apple-Wallet-Pass, ohne Kreditkarte und ohne Testzeitraum. Diese Seite zählt auf, was darin steckt und was eben nicht, damit du nicht erst nach dem Anlegen merkst, wo die Grenze liegt.
Digitale Visitenkarte gratis: das steckt im Free-Plan
Free ist kein abgespeckter Vorgeschmack, sondern der ganze Weg von der Karte bis zum gespeicherten Kontakt. Pro kostet vor allem das Aussehen, den Tagesverlauf in der Statistik, den CSV-Export und mehr Karten. Der Weg von der Karte bis zum gespeicherten Kontakt ist gratis vollständig da. Das hier bekommst du für CHF 0:
- Zwei Karten pro Konto, jede mit eigener Adresse – zum Beispiel carddy.ch/sarah-berger. Den Namen dahinter kannst du jederzeit ändern.
- Links ohne Limit, zwölf Typen: Website, LinkedIn, Instagram, WhatsApp, X, Facebook, YouTube, TikTok, GitHub, Xing, ein Calendly-Terminlink und ein freier Link. Kein Zähler, in keinem Plan.
- QR-Code zum Herunterladen: als SVG für den Druck und als PNG mit 1024 Pixeln fürs Netz. Aufrufe über den Code erscheinen in der Statistik getrennt.
- «Kontakt speichern» lädt eine vCard 3.0 herunter – mit Name, Firma, Funktion, Mobil- und Geschäftsnummer, E-Mail, Website, Adresse und – wenn das Bild klein genug ist – dem eingebetteten Profilfoto. iOS, Android und Outlook lesen das zuverlässig.
- Pass für Apple Wallet. Änderst du später deine Nummer oder deine Funktion, holen sich die Telefone, die den Pass geladen haben, die neue Fassung selbst. Der Weg ist gegen Apples Dienst geprüft; auf einem echten iPhone haben wir ihn noch nicht durchgespielt.
- Kontakte einsammeln: Unten auf deiner Karte kann jemand Name und E-Mail oder Telefon hinterlassen. Du bekommst eine E-Mail und siehst alle Einträge im Dashboard.
- Statistik mit Aufrufen, gespeicherten Kontakten und der Quote dazwischen. Sobald Aufrufe aus mehr als einer Quelle kommen, siehst du die Aufteilung: Link, QR-Scan oder Aufruf über die feste Adresse /k/.
- Eine feste Adresse carddy.ch/k/<Kennung>, die auch dann noch stimmt, wenn du deinen carddy-Namen wechselst.
- Eine fertige E-Mail-Signatur zum Kopieren, mit Anleitung für Gmail, Outlook und Apple Mail.
- Ein Schalter, der die Karte verbirgt: Seite weg, QR und vCard antworten mit 404, deine Daten bleiben.
Was CHF 0 nicht enthält
Die Grenze verläuft beim Aussehen, beim Verlauf in der Statistik und beim Export. Das ist der ganze Unterschied zu Pro (CHF 7.90 im Monat oder CHF 79 im Jahr):
- Keine eigene Akzentfarbe und kein dunkles Theme. Free-Karten bleiben im carddy-Indigo.
- Kein Firmenlogo – weder oben auf der Karte noch in der Mitte des QR-Codes.
- Kein Statistik-Verlauf über 30 Tage. Die Gesamtzahlen siehst du gratis, den Tagesverlauf nicht.
- Kein CSV-Download der gesammelten Kontakte. Ansehen, durchsuchen und löschen geht gratis, das Herunterladen gehört zu Pro.
- Der Hinweis «Erstellt mit carddy» steht unten auf der Karte und in der E-Mail-Signatur. Er verschwindet erst mit Pro.
- Mehr als zwei Karten. Pro erlaubt fünf.
Was es in keinem Plan gibt
Damit du nicht suchst: Einiges fehlt bei carddy grundsätzlich, nicht nur im Gratis-Plan. Es gibt keine physische Karte, keinen NFC-Chip und keinen Versand – carddy ist rein digital und verkauft nichts Gegenständliches. Es gibt keine Anbindung an CRM-Systeme, keinen Scanner für fremde Papierkarten, keine Team-Verwaltung und keine Rollen. Die Karte liegt immer auf carddy.ch/dein-name, eine eigene Domain ist nicht möglich. Den Wallet-Pass gibt es nur für Apple, nicht für Google Wallet. Und die Anwendung selbst ist auf Deutsch – kein Französisch, kein Italienisch, kein Englisch. Wenn du eines davon brauchst, bist du bei carddy falsch, und das sagen wir lieber jetzt als nach der Anmeldung.
So sieht das Schritt für Schritt aus
Konkret passiert Folgendes, wenn du dich anmeldest:
- Du gibst deine E-Mail-Adresse ein und bekommst einen Einmal-Link. Kein Passwort, keine Kreditkarte, keine Zahlungsdaten.
- Du tippst deinen Namen ein. Daraus entsteht die Adresse, zum Beispiel carddy.ch/sarah-berger.
- Im Editor füllst du Profil, Kontaktdaten und Links aus. Daneben läuft die echte Karte als Vorschau mit – du siehst also kein Musterbild, sondern das Ergebnis.
- Du lädst ein Foto hoch (JPG, PNG oder WebP bis 4 MB). Es erscheint oben auf der Karte und wird für E-Mail-Signatur und Wallet-Pass automatisch quadratisch zugeschnitten. In die vCard wird es eingebettet, sofern die Datei klein genug ist.
- Du stellst die Karte auf «öffentlich». Ab dann funktionieren Kartenseite, QR-Code, vCard und Wallet-Pass.
- Du lädst den QR-Code als PNG herunter und legst ihn in deine E-Mail-Signatur oder auf einen Ausdruck; den Link zu deiner Karte setzt du zum Beispiel in die Instagram-Bio. Wer den Code scannt, landet auf deiner Karte – ohne App, ohne Konto.
Wer sonst etwas gratis anbietet
carddy hat nicht den grosszügigsten Gratis-Plan im Feld, und wir behaupten das auch nicht. Stand 28. Juli 2026, nach den öffentlichen Preisseiten der Anbieter: HiHello gibt gratis vier Karten und liegt damit über uns. Blinq gibt gratis ein bis zwei Karten, dafür schon im Gratis-Plan die Anbindung an über zwanzig CRM-Systeme – etwas, das carddy überhaupt nicht kann. carddy liegt mit zwei Karten dazwischen. Der grössere Unterschied ist die Herkunft: Die grossen internationalen Apps kommen aus den USA und aus Australien, rechnen in Dollar ab und haben keine Schweizer Präsenz. Preise und Pläne ändern sich – schau vor deinem Entscheid selbst beim jeweiligen Anbieter nach.
Was mit deinen Daten passiert
Die Statistik zählt ohne Cookies, ohne IP-Adressen und ohne Fingerabdruck. Das ist kein Versprechen, sondern eine Eigenschaft der Datenbank: Für diese Angaben gibt es schlicht keine Spalte. Auch die Missbrauchsbremsen zählen pro Karte statt pro Absender, gerade damit keine Kennung gespeichert werden muss. Vom Kontaktformular auf deiner Karte wird ausschliesslich erhoben, was jemand selbst eintippt. Die Datenbank steht bei Neon in Frankfurt, die Anwendung läuft fest in der Region fra1 – beides in Europa. Anbieterin ist die Frascati GmbH, Auf der Wacht 18, 4104 Oberwil BL, UID CHE-395.453.850, mehrwertsteuerpflichtig. Was es nicht gibt: Auftragsverarbeitungsvertrag, ISO-Zertifikate, Pen-Test-Berichte. Die Rechtstexte sind selbst geschrieben und noch nicht anwaltlich geprüft.
Wann Free reicht – und wann nicht
Für jemanden, der gerade eine Stelle sucht, sich selbständig macht oder im Studium Kontakte knüpft, reicht Free in der Regel. Du hast eine Adresse, einen QR-Code, eine vCard und einen Rückweg für Leute, die sich bei dir melden wollen. Pro lohnt sich erst, wenn dir eines der oben genannten Pro-Merkmale wichtig wird – vor allem das eigene Aussehen und der CSV-Export. Und falls du Pro buchst und später kündigst: Deine Karten bleiben online und laufen im Free-Umfang weiter, auch die über der Grenze – du kannst dann nur keine neuen mehr anlegen. Gedruckte QR-Codes funktionieren weiter. Gelöscht wird nur, was du selbst löschst.
Häufige Fragen
Ist die digitale Visitenkarte wirklich dauerhaft kostenlos?▾
Ja. Free ist kein Testzeitraum, der nach 14 Tagen umschlägt – der Gratis-Plan ist dauerhaft angelegt und kostet CHF 0. Im Free-Plan gibt es keine Stelle, an der du Zahlungsdaten hinterlegen müsstest – die brauchst du erst, wenn du Pro über Stripe buchst. Du meldest dich mit deiner E-Mail-Adresse an und bekommst einen Einmal-Link. Solange du dein Konto behältst, bleibt die Karte online.
Braucht mein Gegenüber eine App oder ein Konto?▾
Nein. Deine Karte ist eine normale Webseite. Wer den Link öffnet oder den QR-Code scannt, sieht sie sofort im Browser und kann mit einem Knopf eine .vcf-Datei herunterladen, die im Adressbuch landet. Weder App noch Anmeldung. Auch du selbst brauchst keine App: carddy hat keine iOS- und keine Android-App, alles läuft im Browser.
Bekomme ich eine Karte zum Antippen dazu?▾
Nein. carddy verkauft nichts Gegenständliches – keine NFC-Karte, keinen Aufkleber, keine Gravur, keinen Versand. Es geht darum, alles digital zu haben. Wenn du dir anderswo einen NFC-Aufkleber kaufst, kannst du die feste Adresse carddy.ch/k/<Kennung> daraufschreiben; sie zeigt auch nach einer Umbenennung noch auf deine aktuelle Karte.
Funktioniert der Wallet-Pass auch auf Android?▾
Nein, den Pass gibt es nur für Apple Wallet. Google Wallet ist nicht gebaut. Auf Android öffnest du die Kartenseite im Browser – Kartenansicht, QR-Code, «Kontakt speichern» als vCard und das Kontaktformular funktionieren dort genau gleich. Nur der Pass in der Wallet-App fehlt.
Was ist der Unterschied zwischen Free und Pro?▾
Vier Dinge: das Aussehen (eigene Farbe, dunkles Theme, Firmenlogo), der Hinweis «Erstellt mit carddy», der Statistik-Verlauf über 30 Tage und der CSV-Export der gesammelten Kontakte. Dazu fünf statt zwei Karten. Alles andere – Kartenseite, QR-Code, vCard, Wallet-Pass, Kontakte einsammeln und ansehen, E-Mail-Signatur, Links ohne Limit – ist in beiden Plänen gleich.
Wo liegen meine Daten?▾
Die Datenbank steht bei Neon in Frankfurt, die Anwendung läuft fest in der Region fra1, beides in Europa. Anbieterin ist die Frascati GmbH, Auf der Wacht 18, 4104 Oberwil BL. Die Statistik zählt ohne Cookies, ohne IP-Adressen und ohne Fingerabdruck. Was es nicht gibt: Auftragsverarbeitungsvertrag, ISO-Zertifikate, Pen-Test-Berichte; die Rechtstexte sind selbst geschrieben und noch nicht anwaltlich geprüft.
In zwei Minuten steht deine Karte.
Kostenlos anfangen, ohne Kreditkarte. Zwei Karten und Links ohne Limit sind im Free-Plan enthalten.
Kostenlos starten