Virtuelle Visitenkarte erstellen — Schritt für Schritt
Fünf Bereiche im Editor, am Ende eine eigene Adresse wie carddy.ch/ihr-name. Anbieterin ist eine Schweizer GmbH, die Daten liegen in Europa.
Eine virtuelle Visitenkarte ist eine Internetseite mit Ihren Angaben: Foto, Name, Funktion, Telefonnummern, Adresse und Links. Sie schicken den Link oder lassen einen QR-Code scannen — Ihr Gegenüber sieht die Seite im Browser, ohne App und ohne Konto. Der Weg dahin sind fünf Bereiche im Editor: Profil, Kontakt, Links, Look und Sichtbarkeit; diese Seite geht sie der Reihe nach durch und sagt bei jedem, was tatsächlich zu entscheiden ist.
Virtuell, elektronisch, digital — gemeint ist dasselbe
Alle drei Wörter beschreiben dieselbe Sache: Ihre Kontaktdaten liegen nicht auf Karton, sondern unter einer Internetadresse. Diese Adresse zeigen Sie als Link, als QR-Code oder als Pass in Apple Wallet. Was eine digitale Visitenkarte in der Schweiz sonst noch kann, steht auf der Übersichtsseite dazu. Wichtig, damit niemand etwas Falsches erwartet: carddy verkauft nichts Gegenständliches. Es kommt keine Plastikkarte, kein NFC-Kärtchen und kein Aufkleber mit der Post. Alles bleibt digital — das ist der ganze Punkt. Wenn Sie einen NFC-Aufkleber möchten, kaufen Sie ihn anderswo und schreiben die feste Adresse carddy.ch/k/… selbst darauf.
- Ihre Karte ist eine Seite unter carddy.ch/ihr-name — abrufbar in jedem Browser
- Das Gegenüber braucht weder App noch Konto noch Anmeldung
- Ändern Sie die Nummer, zeigt Ihre Karte ab sofort die neue — wer sie danach öffnet, sieht den aktuellen Stand. Bereits ins Adressbuch übernommene Kontakte aktualisieren sich nicht
- Keine physische Karte, keine NFC-Hardware, kein Versand
Vorbereiten: Konto anlegen und Adresse festlegen
Für die Anmeldung geben Sie nur Ihre E-Mail-Adresse ein. Sie bekommen einen Link zugeschickt, klicken ihn an und sind angemeldet — kein Passwort, das Sie sich merken müssen. Der Link gilt 15 Minuten und genau einmal. Danach fragt carddy nach Ihrem Namen und Ihrem carddy-Namen; Funktion und Firma können Sie gleich mitgeben oder später im Editor nachtragen. Den Vorschlag für die Adresse leitet das System aus Ihrem Namen ab, also aus «Sarah Berger» wird sarah-berger. Ist der schon vergeben, hängt es eine Ziffer an. Sie können den Vorschlag überschreiben und die Adresse später jederzeit im Dashboard ändern.
- Anmeldung per Einmal-Link an Ihre E-Mail — kein Passwort, keine Google- oder Apple-Anmeldung
- Pflicht sind nur Name und carddy-Name, alles andere ist optional
- Adresse aus dem Namen abgeleitet, frei überschreibbar, später änderbar
- Für alles Unveränderliche — eine Gravur, ein selbst beschriebener NFC-Aufkleber — gibt es zusätzlich die feste Adresse carddy.ch/k/…, die einer Umbenennung automatisch folgt
- Gratis-Plan: zwei Karten. Pro (CHF 7.90 im Monat oder CHF 79 im Jahr): fünf Karten
Schritt 1: Profil — Foto, Name, Kurzbeschrieb
Unter «Profil» laden Sie das Foto hoch und tippen Name, Funktion, Firma und einen Kurzbeschrieb von höchstens 400 Zeichen ein. Beim Foto lohnt sich ein Blick auf die Technik: Auf der Karte erscheint es über die volle Breite im Verhältnis 4:3, und der Ausschnitt sitzt bewusst auf 28 Prozent der Höhe statt in der Mitte — weil Gesichter fast immer im oberen Drittel liegen. Ein Bild, auf dem Ihr Kopf ganz oben am Rand klebt, wird darum knapp. Lassen Sie etwas Luft über dem Kopf. Erlaubt sind JPG, PNG und WebP bis 4 MB. Fürs Adressbuch gilt eine engere Grenze: In die Kontaktdatei wird das Bild nur eingebettet, wenn die hochgeladene Datei unter 220 KB liegt — laden Sie darum ein verkleinertes Foto hoch, wenn es beim Gegenüber mit Bild ankommen soll. Neben dem Editor läuft die echte Karte als Vorschau mit, Sie sehen jede Änderung sofort.
- Foto: Querformat oder quadratisch, Luft über dem Kopf, guter Kontrast zum Hintergrund
- Datei unter 220 KB, sonst landet die Karte ohne Bild im Adressbuch des Gegenübers
- Kurzbeschrieb: ein bis zwei Sätze — was Sie machen und für wen
- Die Vorschau daneben ist die echte Kartenkomponente, keine Nachbildung
Schritt 2: Kontakt — Nummern, E-Mail, Adresse
Unter «Kontakt» folgen Mobil, Telefon geschäftlich, E-Mail, Website und die Postadresse mit Strasse, PLZ, Ort und Land. Alles, was Sie hier eintragen, landet später in der Datei, die Ihr Gegenüber mit «Kontakt speichern» herunterlädt. Diese Datei ist eine vCard 3.0 — bewusst die ältere Fassung, weil iPhone, Android und Outlook sie zuverlässig lesen. Felder, die Sie leer lassen, erscheinen weder auf der Karte noch in der Datei; eine halb ausgefüllte Karte sieht deshalb nicht halb leer aus.
- Zwei Nummern möglich: Mobil und geschäftlich
- Postadresse wird als eigenes Feld in die Kontaktdatei übernommen
- Leere Felder erscheinen gar nicht
- Die gespeicherte Datei ist eine Momentaufnahme — ändern Sie später etwas, bleibt sie beim alten Stand
Schritt 3: Links
Hier hängen Sie an, wohin Sie Leute schicken wollen. Zwölf Typen stehen zur Wahl: Website, LinkedIn, Instagram, WhatsApp, Termin buchen, X, Facebook, YouTube, TikTok, GitHub, Xing und ein freier Link. Die Anzahl ist in jedem Plan unbegrenzt, auch gratis. Sie geben meist nur Ihren Benutzernamen ein, die vollständige Adresse baut carddy daraus. Ein grober Plausibilitätstest weist ab, was sicher nicht funktionieren kann — etwa das Wort «youtube» im YouTube-Feld oder eine Website ohne Punkt. Ob ein Profil wirklich existiert, kann Ihnen niemand hier bestätigen; das müssen Sie einmal selbst anklicken. Ein Hinweis zu «Termin buchen»: carddy hat keinen eigenen Kalender und keine Buchungsstrecke. Der Knopf verweist auf Ihre Calendly-Adresse, also auf einen fremden Dienst, bei dem Sie separat ein Konto brauchen.
- Reihenfolge per Verschieben — das Wichtigste nach oben
- Nur http- und https-Ziele werden angenommen
- «Termin buchen» ist ein Link zu Calendly, kein Kalender von carddy
- Wie oft ein einzelner Link angeklickt wird, wertet carddy nicht aus
Schritt 4: Look — Farbe, dunkles Theme, Logo
Unter «Look» entscheiden Sie über die Farbe. Im Gratis-Plan bleibt die Karte im carddy-Indigo; das sieht sauber aus, ist aber nicht Ihre Hausfarbe. Mit Pro wählen Sie aus acht Farben oder mischen über den Farbwähler Ihre eigene, schalten auf ein dunkles Erscheinungsbild um und setzen ein Firmenlogo oben rechts. Die Farbe zieht durch: Karte, Seitengrund, QR-Code und der Wallet-Pass nehmen sie auf. Mehr Gestaltung gibt es bewusst nicht — es existiert genau ein Kartenlayout, keine Vorlagen, keine verschiebbaren Blöcke, kein Hintergrundbild.
- Gratis: carddy-Indigo, unten steht ein kleiner Hinweis «Erstellt mit carddy»
- Pro: eigene Farbe, dunkles Theme, Firmenlogo — und der Hinweis fällt weg
- Die Adresse bleibt in jedem Fall carddy.ch/… — eine eigene Domain gibt es nicht
Schritt 5: Sichtbarkeit — der Schalter «Karte ist öffentlich»
Der letzte Bereich ist ein einziger Schalter. Solange er aus ist, zeigt carddy.ch/ihr-name eine Fehlerseite, die Karte fällt aus der Sitemap und neue Suchtreffer entstehen nicht mehr, QR-Code, Kontaktdatei und Wallet-Pass antworten mit «nicht gefunden», und das Kontaktformular nimmt nichts entgegen. Ihre Daten bleiben dabei vollständig erhalten. Nützlich, solange Sie noch am Text feilen — oder wenn Sie eine Karte nach einem Anlass wieder vom Netz nehmen wollen. Wie schnell eine bereits gefundene Seite aus der Trefferliste einer Suchmaschine verschwindet, entscheidet allerdings die Suchmaschine, nicht carddy.
- Unsichtbar schalten löscht nichts, es blendet nur aus
- Jederzeit wieder einschaltbar, ohne dass Sie etwas neu eintippen müssen
- Eine nicht öffentliche Karte nimmt auch keine hinterlassenen Kontakte mehr entgegen
Veröffentlicht — und was Sie danach damit machen
Ab dem Moment, in dem der Schalter auf öffentlich steht, ist Ihre Karte fertig und liegt unter carddy.ch/ihr-name. Am unteren Rand steht «Kontakt speichern»: Ihr Gegenüber lädt damit Ihre Kontaktdatei herunter und übernimmt sie ins Adressbuch. Daneben gibt es Teilen und Link kopieren, und auf derselben Kartenseite fügen Sie den Pass für Apple Wallet hinzu. Im Dashboard finden Sie den QR-Code in Ihrer Kartenfarbe, als SVG für den Druck und als PNG mit 1024 Pixeln, dazu eine fertige E-Mail-Signatur zum Einfügen. Wer möchte, kann unten auf Ihrer Karte auch die eigenen Angaben hinterlassen; die Eintragungen landen in einer Liste im Dashboard und Sie bekommen eine E-Mail. Bei der Statistik sehen Sie Aufrufe, Speicherungen und die Quote — gezählt ohne Cookies, ohne IP-Adressen und ohne Wiedererkennung; gespeichert wird nur, dass ein Aufruf stattgefunden hat, wann und über welchen Weg.
- QR-Code als SVG und PNG, in Ihrer Farbe und geprüft auf Lesbarkeit
- Pass für Apple Wallet, den Apple über den Wallet-Dienst nachträglich aktualisieren kann, wenn Sie etwas ändern (nur Apple Wallet, kein Google Wallet)
- E-Mail-Signatur, die Sie in Gmail, Outlook oder Apple Mail einsetzen
- Hinterlassene Kontakte ansehen ist in jedem Plan frei, der Export als CSV-Datei gehört zu Pro
Was carddy nicht kann
Ehrlich dazugesagt, damit Sie nicht danach suchen: Einiges, was andere Anbieter mitbringen, gibt es bei carddy nicht. Wenn eines dieser Dinge für Sie entscheidend ist, sind Sie mit einem anderen Dienst besser bedient. Wie eine fertige Karte in echt aussieht, sehen Sie unter carddy.ch/nevio-frascati.
- Keine App zum Herunterladen — alles läuft im Browser, für Sie wie für Ihr Gegenüber
- Die Oberfläche gibt es nur auf Deutsch
- Keine Anbindung an ein CRM, keine Webhooks, kein Kontakt-Sync in Google oder Outlook
- Kein Scanner für Papier-Visitenkarten
- Keine Team-Verwaltung, keine Rollen, kein gemeinsames Branding — das ist in Vorbereitung
- Nichts Physisches: keine Karte, keine NFC-Hardware, kein Versand
- Der Business-Plan ist nicht gebaut und nicht buchbar
Häufige Fragen
Wie erstelle ich eine virtuelle Visitenkarte?▾
In vier Etappen. Erstens anmelden: E-Mail-Adresse eingeben, Einmal-Link anklicken, fertig — kein Passwort. Zweitens Namen und Wunschadresse festlegen; Funktion und Firma können Sie gleich mitgeben oder später nachtragen. Drittens den Editor durchgehen: Profil (Foto, Name, Kurzbeschrieb), Kontakt (Nummern, E-Mail, Adresse), Links, Look (Farbe und Theme) und Sichtbarkeit. Viertens den Schalter «Karte ist öffentlich» einschalten — ab dann ist Ihre Karte unter carddy.ch/ihr-name abrufbar, samt QR-Code, Kontaktdatei und Apple-Wallet-Pass.
Was kostet eine virtuelle Visitenkarte bei carddy?▾
Der Gratis-Plan kostet nichts und ist keine Testphase: zwei Karten, beliebig viele Links, QR-Code, Kontaktdatei, Apple-Wallet-Pass, E-Mail-Signatur und die gesammelten Kontakte sind enthalten. Unten auf der Karte steht dann ein kleiner Hinweis auf carddy. Pro kostet CHF 7.90 im Monat oder CHF 79 im Jahr, jeweils inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, und bringt fünf Karten, eigene Farbe, dunkles Erscheinungsbild, Firmenlogo, den Tagesverlauf der Aufrufe über 30 Tage, den CSV-Export der Kontakte und entfernt den Hinweis. Bezahlt wird über Stripe mit Kredit- oder Debitkarte; je nach Gerät stehen dort auch Apple Pay und Google Pay zur Verfügung. TWINT führt Stripe nur für Einmalzahlungen, für Abonnemente also nicht.
Braucht mein Gegenüber eine App oder ein Konto?▾
Nein. Ihre Karte ist eine normale Internetseite. Wer den Link öffnet oder den QR-Code scannt, sieht sie sofort im Browser — auf iPhone, Android, Tablet oder Computer. Mit «Kontakt speichern» lädt sich eine Datei im Format vCard 3.0 herunter, die iPhone, Android und Outlook ins Adressbuch übernehmen. Ein Konto brauchen nur Sie selbst, um die Karte zu bearbeiten.
Kann ich die Adresse später noch ändern?▾
Ja. Den Teil hinter carddy.ch ändern Sie im Dashboard, solange der Wunschname frei und nicht gesperrt ist. Rechnen Sie aber mit den Folgen: Links und gedruckte QR-Codes auf die alte Adresse funktionieren danach nicht mehr — es gibt keine Weiterleitung, und der alte Name ist wieder frei für andere. Für Gedrucktes nehmen Sie darum besser gleich die feste Adresse carddy.ch/k/… : Die hängt an der Karte selbst, überlebt jede Umbenennung und leitet immer auf die aktuelle Karte weiter. Bereits geladene Wallet-Pässe werden nach einer Umbenennung zur Aktualisierung angestossen.
Bekomme ich auch eine Karte zum Anfassen oder ein NFC-Kärtchen?▾
Nein, und das ist eine bewusste Entscheidung. carddy verkauft nichts Gegenständliches — keine Plastik-, Holz- oder Metallkarte, keine NFC-Karte, keine Aufkleber, keinen Versand. Wenn Sie etwas zum Antippen wollen, kaufen Sie einen leeren NFC-Aufkleber im Handel und schreiben mit einer beliebigen NFC-App die feste Adresse carddy.ch/k/… darauf. Auch der Apple-Wallet-Pass enthält keine NFC-Funktion; er wird gezeigt und gescannt.
Wo werden meine Daten gespeichert?▾
Die Datenbank steht bei Neon in Frankfurt, die Anwendung läuft fest in der Vercel-Region Frankfurt. Beides ist damit in Europa. Die Aufrufstatistik kommt ohne Cookies, IP-Adressen und Wiedererkennung aus: Gespeichert wird nur, dass ein Aufruf stattgefunden hat, wann und über welchen Weg. Impressum, Datenschutzerklärung und AGB stehen auf der Seite; sie sind selbst geschrieben und noch nicht anwaltlich geprüft. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag oder Zertifikate wie ISO 27001 gibt es nicht.
Wer steckt hinter carddy?▾
Anbieterin ist die Frascati GmbH, Auf der Wacht 18, 4104 Oberwil BL, UID CHE-395.453.850, mehrwertsteuerpflichtig. Abgerechnet wird in Franken nach Schweizer Recht, die Anwendung ist auf Deutsch. carddy ist ein eigenes Produkt der Frascati GmbH, einer Web-Agentur aus Oberwil im Baselbiet.
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