Eine Alternative zu identDIGITAL — rein digital, ohne Karte und ohne Versand
carddy ist eine digitale Visitenkarte aus der Schweiz. Kein Kunststoff, kein Versand, keine Hardware — nur eine Seite, ein QR-Code, ein Apple-Wallet-Pass.
Wer eine identDIGITAL Alternative sucht, will meist zwei Dinge wissen: was sie kostet und was sie nicht kann. Diese Seite beantwortet beides — der Unterschied ist weniger der Preis als das Modell: identDIGITAL verkauft eine Karte, die man antippt, carddy verkauft gar nichts Gegenständliches. Die Punkte, an denen carddy verliert, stehen mit drin, damit du sie nicht erst nach dem Bezahlen merkst.
Der eigentliche Unterschied: Karte in der Hand oder alles digital
identDIGITAL verkauft NFC-Visitenkarten aus PVC, Metall oder Bambus, hergestellt in der Schweiz. Was das heute kostet und welche Pläne dazugehören, steht auf identdigital.ch — wir geben es hier bewusst nicht wieder, weil sich Preise ändern und ein veralteter Fremdpreis schlimmer ist als gar keiner. Der Unterschied, der bleibt: carddy verkauft nichts Gegenständliches. Keine Karte, keinen Aufkleber, keine Gravur, keinen Versand. Was du bekommst, ist eine Kartenseite unter carddy.ch/dein-name, ein QR-Code und ein Apple-Wallet-Pass. Wenn du etwas in der Hand halten willst, das man antippt, bist du bei einem Hardware-Anbieter besser aufgehoben. Wenn du willst, dass sich alles jederzeit ändern lässt, ohne etwas neu drucken zu müssen, ist carddy dafür gebaut. Die vollständige Preistafel steht auf der Startseite unter carddy.ch/#preise.
- carddy Free: CHF 0, zwei Karten, Links ohne Zähler, unten auf der Karte steht ein Hinweis «Erstellt mit carddy»
- carddy Pro: CHF 79 im Jahr oder CHF 7.90 im Monat — fünf Karten, eigene Akzentfarbe, dunkles Theme, Firmenlogo, Statistik-Verlauf über 30 Tage, Kontakt-Export als CSV, kein Hinweis mehr
- Fünf Karten heisst: fünf Karten in einem Konto, das eine Person pflegt. Eigene Logins je Person oder Rollen gibt es nicht
- Preise in CHF, inklusive 8.1 % Mehrwertsteuer. Anbieterin ist eine Schweizer GmbH
- Unser Business-Plan steht als «noch nicht buchbar» da. Er lässt sich nicht kaufen, und wir tun auch nicht so
Was eine identDIGITAL Alternative in der Praxis leistet
Du gibst deine E-Mail-Adresse ein und bekommst einen Einmal-Link — kein Passwort, das du wieder vergisst. Im Editor füllst du Profil, Kontaktzeilen und Links aus, daneben läuft die echte Karte als Vorschau mit. Sobald du veröffentlichst, ist deine Karte unter carddy.ch/dein-name erreichbar. Wer sie öffnet, braucht weder App noch Konto: Foto, Name, Funktion, Firma, Kontaktzeilen, Links, QR-Block. Ein Knopf «Kontakt speichern» lädt eine vCard herunter — mit beiden Nummern, Adresse, Profilen und, wenn dein Profilbild klein genug ist (bis 220 KB), auch mit Foto darin. Version 3.0 statt 4.0 ist Absicht: 3.0 wird von iOS, Android und Outlook zuverlässig gelesen.
- QR-Code in deiner Kartenfarbe, als SVG für den Druck und als PNG mit 1024 px
- Deine Wunschfarbe wird automatisch so weit vertieft, bis der Code 7:1 Kontrast gegen Weiss erreicht — Kameras sehen schlechter als Augen
- Eine feste Adresse wie carddy.ch/k/deine-kennung, die immer auf deine aktuelle Karte zeigt, auch nachdem du deinen carddy-Namen geändert hast
- Fertige E-Mail-Signatur, die du mit einem Klick als formatierten Inhalt kopierst — gebaut nach den Regeln von Mailprogrammen, mit Anleitung für Gmail, Outlook und Apple Mail
- Unten auf der Karte kann dein Gegenüber seine eigenen Angaben hinterlassen. Du bekommst eine E-Mail, der Eintrag steht im Dashboard. Das ist in jedem Plan frei, auch gratis — nur der CSV-Export gehört zu Pro
Der Apple-Wallet-Pass, der sich von selbst aktualisiert
Das ist der Punkt, an dem sich carddy am deutlichsten unterscheidet. Deine Karte lässt sich als Pass in Apple Wallet legen, und der Pass sieht aus wie eine Karte statt wie ein Formular: rundes Porträt mit weissem Ring, Name, «Funktion · Firma», bis zu fünf Profil-Glyphen auf einem Farbverlauf. Ändert sich deine Nummer, deine Funktion oder dein carddy-Name, bekommen die Geräte, auf denen der Pass liegt und die sich bei uns eingetragen haben, einen Stups und holen die neue Fassung. Bei den Schweizer Anbietern, die wir am 28.07.2026 angeschaut haben — sVisit, WoodenCode, Eigenmann Media, identDIGITAL — haben wir diese Fernaktualisierung nirgends gefunden. Ehrlich dazu: der Weg wurde gegen Apples Server geprüft, auf einem echten iPhone ist er noch nicht durchgespielt. Und der Pass enthält bewusst kein NFC — das ist Apple-Partnern vorbehalten und funktioniert ohnehin nur an speziellen Terminals, nicht zwischen zwei Telefonen. Der Pass wird gezeigt und gescannt.
Wo carddy weniger kann
Zwei Punkte, an denen du bei uns weniger bekommst. Erstens: es gibt nichts Gegenständliches. identDIGITAL verkauft eine physische NFC-Karte aus PVC, Metall oder Bambus, carddy verkauft keine Karte, keinen Aufkleber, keine Gravur und verschickt nichts. Das ist kein Versehen, sondern eine Entscheidung: es soll alles digital bleiben. Zweitens: es gibt genau ein Kartenlayout und genau eine E-Mail-Signatur. Wer zwischen mehreren Vorlagen wählen will, ist hier falsch. Dazu die eigene Lage beim Bezahlen: bei carddy kannst du nicht mit TWINT bezahlen. Stripe führt TWINT nur für Einmalzahlungen, nicht für Abonnemente. Bei uns zahlst du mit Karte, Apple Pay oder Google Pay.
- Physische NFC-Karte: hat identDIGITAL, hat carddy nicht — und wird carddy auch nicht bekommen
- Genau ein Kartenlayout und genau eine E-Mail-Signatur, keine Vorlagen zur Auswahl
- TWINT als Zahlungsart: bei carddy nicht möglich, solange es ein Abo ist
- Wenn du etwas Antippbares willst, kannst du irgendwo einen leeren NFC-Aufkleber kaufen und carddy.ch/k/deine-kennung selbst darauf schreiben. Mitgeliefert wird nichts
Serverstandort, Laufzeit, Anbieterin — die eigenen Angaben
Wir schreiben nur hin, was wir selbst nachweisen können. Die Datenbank läuft bei Neon in eu-central-1, also Frankfurt. Die Anwendung ist über vercel.json fest auf die Region fra1 gelegt, ebenfalls Frankfurt. Beides liegt damit in der EU, nicht in der Schweiz — wer Schweizer Boden braucht, bekommt ihn hier nicht. Die Statistik zählt ohne Cookie, ohne IP-Adresse und ohne Fingerabdruck; das ist keine Zusage, sondern eine Folge davon, dass das Datenmodell gar keine Spalte dafür hat. Das Abo läuft monatlich oder jährlich und lässt sich jederzeit über das Stripe-Kundenportal kündigen. Danach fällt das Konto auf Free zurück — die Karten bleiben online, auch die oberhalb der Free-Grenze; du kannst dann nur keine neuen mehr anlegen.
- Anbieterin: Frascati GmbH, Auf der Wacht 18, 4104 Oberwil BL, UID CHE-395.453.850, mehrwertsteuerpflichtig
- Impressum, Datenschutzerklärung und AGB sind vorhanden. Anwaltlich geprüft sind sie noch nicht — das sagen wir lieber offen
- Kein Datenverarbeitungsvertrag, keine ISO-Zertifikate, kein Pen-Test-Bericht
- CSP, HSTS und die übrigen Sicherheits-Kopfzeilen sind gesetzt. Im Browser läuft kein fremdes Skript
Was carddy sonst nicht kann
Damit du es nicht erst nach dem Bezahlen merkst — hier die Lücken. Wenn einer dieser Punkte für dich entscheidend ist, spar dir die Anmeldung.
- Keine CRM-Anbindung, kein Zapier, keine Webhooks, kein Sync in Google Contacts oder Outlook
- Kein Scanner für fremde Papier-Visitenkarten — gesammelt wird nur, was jemand selbst in dein Formular tippt
- Keine iOS- und keine Android-App, weder für dich noch für dein Gegenüber. Alles läuft im Browser
- Keine eigene Domain, kein White-Label. Deine Karte liegt immer auf carddy.ch/name. Pro entfernt den Hinweis «Erstellt mit carddy», nicht die Adresse
- Nur Deutsch. Kein Französisch, kein Italienisch, kein Englisch
- Keine Team-Verwaltung, keine Rollen, kein SSO, kein gemeinsames Team-Branding
- Kein Google Wallet — den Pass gibt es nur für Apple
- Ein einziges Kartenlayout. Gestaltbar sind Akzentfarbe, helles oder dunkles Theme, Profilfoto und Firmenlogo
- Keine Klick-Statistik je Link, keine Länder- oder Geräte-Auswertung, kein Export der Aufrufzahlen
- Keine zugesagte Reaktionszeit, keine Hotline, kein Chat
Häufige Fragen
Was kostet carddy?▾
carddy Pro kostet CHF 79 im Jahr oder CHF 7.90 im Monat und erlaubt fünf Karten. Dazu gibt es einen Gratis-Plan mit zwei Karten und Links ohne Zähler, in dem du ohne Zahlungsmittel anfangen kannst. Preise in CHF, inklusive 8.1 % Mehrwertsteuer. Was identDIGITAL kostet, steht auf identdigital.ch — dort sind die Angaben aktuell, bei uns wären sie es irgendwann nicht mehr.
Bekomme ich bei carddy eine NFC-Karte zum Antippen?▾
Nein. carddy verkauft nichts Gegenständliches — keine Karte, keinen Aufkleber, keine Gravur, keinen Versand. Das ist bewusst so. Wenn du etwas Antippbares willst, kannst du irgendwo einen leeren NFC-Aufkleber kaufen und deine feste Adresse carddy.ch/k/deine-kennung selbst darauf schreiben. Diese Adresse folgt dir auch, wenn du deinen carddy-Namen später änderst.
Wie wechsle ich von identDIGITAL zu carddy?▾
Von Hand. Es gibt keinen Import und keine Übernahme bestehender Profile — du tippst deine Angaben im Editor neu ein, für eine Karte sind das wenige Minuten. Bereits gedruckte QR-Codes von identDIGITAL zeigen weiterhin dorthin, und ein laufendes Abo musst du dort separat kündigen. Eine fest programmierte NFC-Karte von identDIGITAL lässt sich nicht auf carddy umschreiben.
Kann ich mit TWINT bezahlen?▾
Nein. carddy rechnet über Stripe ab, und Stripe führt TWINT nur für Einmalzahlungen, nicht für Abonnemente. Bezahlt wird mit Karte, Apple Pay oder Google Pay.
Wo liegen meine Daten?▾
Die Datenbank liegt bei Neon in eu-central-1, also Frankfurt. Die Anwendung ist fest auf die Vercel-Region fra1 gelegt, ebenfalls Frankfurt. Beides ist EU, nicht Schweiz. Anbieterin ist die Frascati GmbH in Oberwil BL. Aufrufe werden ohne Cookie, ohne IP-Adresse und ohne Fingerabdruck gezählt.
Was passiert mit meiner Karte, wenn ich kündige?▾
Sie bleibt online. Nach der Kündigung fällt das Konto auf Free zurück — auch Karten oberhalb der Free-Grenze bleiben bestehen und laufen im Free-Umfang weiter, du kannst nur keine neuen mehr anlegen. Gedruckte QR-Codes funktionieren weiter. Gelöscht wird nichts, ausser du löschst es selbst. Kündigen kannst du jederzeit im Stripe-Kundenportal, dort liegen auch deine Rechnungen.
Kann ich damit ein Team von drei bis fünf Personen verwalten?▾
Nur in dem Sinn, dass fünf Karten in einem Konto liegen und eine Person sie pflegt. Es gibt keine eigenen Logins je Person, keine Rollen, keine Team-Übersicht und kein gemeinsames Team-Branding. Der Business-Plan mit Team-Funktionen ist heute nicht buchbar, und wir nennen bewusst kein Datum.
In zwei Minuten steht deine Karte.
Kostenlos anfangen, ohne Kreditkarte. Zwei Karten und Links ohne Limit sind im Free-Plan enthalten.
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